Abschied von der Ministrantenwallfahrt und R├╝ckkehr nach Karlsruhe

F├╝nfter Blog aus Rom: Grandiose Aussicht und Abschied nehmen

Jeden Tag hat Sandra Essig von der Ministranten-Dekanatsleitung ihre Eindr├╝cke von der gro├čen Wallfahrt nach Rom geschildert (alle Beitr├Ąge siehe unter: http://www.kath-karlsruhe.de/kath/)

Hier der f├╝nften und letzten Teil ihres Blogs:

Der Tag begann fr├╝h und zuallererst hie├č es: Koffer packen! Das macht, glaube ich, keiner gern :(

Anschlie├čend gingen wir ein letztes Mal im Hotel fr├╝hst├╝cken.

Unsere Koffer wurden in einem Raum des Hotels gelagert. Mit Rucksack, Proviant f├╝r den Tag und guter Laune machten wir uns auf den Weg zum Petersdom. Mit der Metro fuhren wir nahe an den Vatikan und liefen dann das letzte St├╝ck. Angekommen am Petersdom verging unsere gute Laune ein wenig … Die Schlange reichte ein Mal um den gesamten Petersplatz!

Zum Gl├╝ck dauerte das Anstehen k├╝rzer als gedacht. Die Sonne heizte uns noch einmal ordentlich ein.

Im Petersdom war es angenehm k├╝hl und so verweilten wir dort eine Weile.

Wir wollten jedoch noch h├Âher hinaus. Unser Ziel: Die Kuppel!

Dazu mussten wir uns wieder anstellen. Der Aufstieg war extrem anstrengend. 551 Stufen! Das sollten eigentlich genug Treppenstufen f├╝r das gesamte n├Ąchste Jahr sein. Im Lauf des Tages w├╝rden wir allerdings noch viele viele Treppenstufen mehr laufen.

Doch der Aufstieg wurde belohnt mit einer grandiosen Aussicht. Ganz Rom und das Umland konnte man sehen. Und wer genau hinsah, konnte sogar ein bisschen vom Meer sehen :)

Nach dem anstrengenden Aufstieg konnten wir uns bei einem Mittagessen im Gianicolo st├Ąrken. F├╝r jede Pilgergruppe wurden von Freiburg aus zwei Essen organisiert. Diese wurden in einer Mensa eines Parkhauses ausgegeben. Es gab Nudeln mit So├če und Salat, dazu Obst und etwas zu trinken. Vor der Abfahrt eine willkommene St├Ąrkung.

Danach wollten wir eigentlich noch etwas zu Essen f├╝r die Fahrt kaufen. Allerdings fanden wir keinen Supermarkt.

Aus Zeitmangel mussten wir uns mittlerweile richtig beeilen, um noch p├╝nktlich zum Abschlussgottesdienst zu kommen. Der Gottesdienst fand wieder in St. Paul vor den Mauern statt. Die Kirche war schon sehr voll, als wir ankamen. Trotzdem hatten wir einen sehr guten Platz. Der Gottesdienst war sehr sch├Ân. Erzbischof Burger predigte ├╝ber seine eigene ├ťberzeugung vom Ministrantendienst in seiner Kindheit und seinen weiteren Lebensweg. Die Predigt war mitrei├čend und bekam sogar Applaus.

Die Lieder waren sehr sch├Ân, und besonderen Eindruck hinterlie├č das Mottolied, zu dem wir den Geb├Ąrdentanz tanzten. Eine grandiose Stimmung!

Nach dem Gottesdienst mussten wir uns mal wieder sehr beeilen. Abfahrt war f├╝r uns wieder am Hotel. Das hie├č einmal quer durch die ganze Stadt fahren (mit der Metro), einkaufen im kleinsten Supermarkt der Stadt (so kam es uns zumindest vor) und dann v├Âllig abgehetzt am Bus (am Hotel) ankommen. Dort schnell in reisetaugliche Klamotten geh├╝pft und schon ging es los wieder Richtung Deutschland.

Mittlerweile sitzen wir seit 15 Stunden im Bus und sind noch etwa 1 1/2 Stunden von Karlsruhe entfernt. Die Fahrt war wesentlich angenehmer als die Hinfahrt. So ziemlich jeder schlief nach kurzer Zeit.

Es war eine wundersch├Âne, anstrengende, eindrucksvolle Woche mit vielen neuen Erfahrungen, netten Begegnungen und einzigartigen Erlebnissen. Diese Woche wird uns noch lange in Erinnerung bleiben!!!

Sandra Essig

Erstellt am 11. August 2014 von Susanne Rudeck