Ministranten-Dekanatsleiterin bloggt aus Rom von der Ministrantenwallfahrt

Di├Âzesaner Er├Âffnungsgottesdienst, Papstaudienz, Besichtigungsprogramm – der Dienstag (5.) war bei der Ministrantenwallfahrt sehr ereignisreich. Mehr dazu im zweiten Blog aus Rom von Sandra Essig.

 Ein sehr ereignisreicher Tag in Rom liegt hinter uns!

Begonnen hat er ziemlich fr├╝h! 7.30 Uhr Fr├╝hst├╝ck – viiiiiel zu fr├╝h!!! Aber dennoch qu├Ąlten wir uns alle aus dem Bett, denn schlie├člich hatten wir heute eine Menge vor.

Direkt nach dem Fr├╝hst├╝ck starteten wir mit der Metro nach St. Paul vor den Mauern. Dort fand der Er├Âffnungsgottesdienst der Erzdi├Âzese Freiburg statt. Gemeinsam mit 10.000 anderen Ministranten feierten wir einen Gottesdienst zum Motto „frei! – darum ist es erlaubt Gutes zu tun“.

Gemeinsam singen, beten, Gottesdienst feiern und den Tanz zum Mottolied tanzen! Anschlie├čend konnte jede Gruppe den Tag selbst gestalten. Wir entschlossen uns, erstmal zu warten, bis der Gro├čteil der Menge in Richtung Innenstadt aufgebrochen war. Dabei trafen wir erneut viele bekannte Gesichter. Sogleich wurde ausgemacht, wann man sich wo am besten vor der Papstaudienz trifft. Gar nicht so einfach, einen Treffpunkt zu finden, an dem man sich in Rom auch wirklich findet :)

Nach einiger Zeit des Wartens (und des Pilgert├╝cher-Tauschens ­čśë machten wir uns auf den Weg in Richtung Colosseum – wieder mit der ziemlich ├╝berf├╝llten U-Bahn. Doch auch hier traf man immer wieder auf Gruppen, die ebenfalls an der Romwallfahrt teilnehmen.

Am Colosseum angekommen mussten wir feststellen, dass wir es nicht hineinschaffen w├╝rden, da wir leider nicht reserviert hatten. Schlechte Vorraussetzungen also.

Ein Ersatzprogramm musste her! Da wir uns nicht entscheiden konnten, was wir machen sollen, teilten wir uns kurzerhand auf: Die einen besichtigten Kirchen, andere unternahmen eine Shoppingtour und a├čen leckeres Eis.

Um 18.30 Uhr trafen sich dann alle wieder am Petersplatz, wo der Papst erwartet wurde.

Wir schlossen uns mit einer weiteren Gruppe zusammen und sicherten uns einen Platz ganz nahe am Zaun, an dem bald der Papst vorbeifahren sollte. Um die Wartezeit etwas zu verk├╝rzen, wurden Lieder gesungen, der Jugendbischof interviewt und Kurzfilme zum Motto gezeigt. So verging die Zeit trotz hochsommerlicher Temperaturen wie im Flug.

Dann war es endlich soweit – der Papst fuhr in seinem Papamobil auf den Petersplatz! Gro├čer Jubel brach aus. Die Menge klatschte und tobte vor Freude. Viele Bilder wurden geknipst, als der Papst ├╝ber den Platz fuhr. Auch mir gelang es, einige Bilder aus n├Ąchster N├Ąhe zu schie├čen :)

Nachdem der Papst durch die Menge gefahren war feierten wir gemeinsam mit ihm ein Abendgebet. Dabei sprach er auch einige Worte auf Deutsch zu uns – schlie├člich waren knapp 50.000 deutsche Ministranten auf dem Petersplatz versammelt.

Es wurden wieder viele Lieder gesungen, was eine unbeschreibliche Atmosph├Ąre schaffte. W├Ąhrend dem Abendgebet ging langsam die Sonne hinter dem Petersdom unter, was sehr eindrucksvoll aussah.

Beeindruckt von den vielen Eindr├╝cken und Erlebnissen der vergangenen Stunden machten wir uns auf den Weg zu einer nahe gelegenen Pizzeria. Dort st├Ąrkten wir uns mit leckerer Pizza und Lasagne. Zum Abschluss dieses sehr anstrengenden Tages zog es uns erneut zur Piazza Navona. Dort lie├čen wir den Tag ausklingen und machten uns dann auf den Weg zur├╝ck zum Hotel.

Abschlie├čend kann ich heute sagen, dass man in Rom unglaublich viel laufen kann, man daf├╝r aber auch um das tausendfach belohnt wird mit unbeschreiblich sch├Ânen und unvergesslichen Erlebnissen!

Warten auf den Papst: Zweiter Blog aus Rom

 

Erstellt am 6. August 2014 von Susanne Rudeck